Verfasst von: carocalifornia | Mai 15, 2012

Erfahrungsbericht 4/4: Nützliche Adressen und Tipps

Ansprechparnter für internatiol students:

Christian Kindschy

College Counselor,

University Credit Program Coordinator,

International Education Programs

University of California, Riverside

1200 University Avenue
Riverside, CA 92507-4596 USA
Tel: (1-951) 827-4346
Fax: (1-951) 827-1074

Unterstützung bei der Planung des Auslandssemesters:

Verena Leisen
Marketing / Studienbetreuung
International Institute for Asia Pacific Studies
Business Campus Rhein-Sieg
Grantham-Allee 20
53757 Sankt Augustin, Germany

www.iiaps.eu

Service der UCR:

Bibiliothek: http://library.ucr.edu/

Vorlesungsregister: http://www.classes.ucr.edu/

Bücher für die Vorlesungen:

www.abebooks.com

www.addall.com

www.amazon.com

Wohnungssuche:

www.craigslist.com

www.roommates.com


Tipps:

  • Bei den meisten Supermärken besteht die Möglichkeit sich eine Rewardscard (=Kundenkarte) ausstellen zu lassen. Mit dieser Karte erhält man viele Rabatte und kann kostengünstig Lebensmittel einkaufen.
  • Direkt zu Beginn des Auslandssemester ist es von Vorteil sich ein amerikansiches Handy anzuschaffen, damit man mit anderen Austauschstudenten und den Amerikanern in Kontakt bleiben kann. Bei Wal Mart oder ähnlichen Geschäften kann man sich ein preiswertes Handy zusammen mit Prepaid-Karte kaufen. Die meisten Amerikaner besitzten den Anbieter AT&T. Am besten lässt man sich im Geschäft einen passenden Tarif raussuchen der ohne Aktivierungsgebühr ist.
Verfasst von: carocalifornia | Mai 15, 2012

Erfahrungsbericht 3/4: Situation am Studienort

Besonders attraktiv an Riverside ist neben der guten Universität seine einmalige Lage. Obwohl Riverside selbst nicht am Meer liegt, was die meisten Universitäten in der Umgebung allerdings tun, würde ich trotzdem die UCR stets vor den anderen Unis in Kalifornien weiterempfehlen. Denn Riverside ist ein richtiger Knotenpunkt in Kaliforniens Süden. Innerhalb einer Stunde befindet man sich in L.A. oder an den benachbarten Stränden wie Santa Monica, Venice Beach, Laguna Beach, etc. Diese Strände bieten alle wunderschöne Strandpromenaden, lange Sandstrände, tolle Wellen und sind meist mit Sonnenschein bestückt. Fährt man ca. anderthalb Stunden südlich befindet man sich direkt in San Diego, eine Stadt mit wirklich angenehmen Flair, schönen Stränden und einen ansprechenden Sightseeing-Programm. Außerdem ist man in ca. acht Stunden in San Francisco, in drei Stunden in Las Vegas und in sieben Stunden am Grand Canyon. Kaum eine Universitätsstadt in Kalifornien hat so viele spannende Ausflugspunkte in „greifbarer“ Nähe.

Neben diesen vielen Reisemöglichkeiten bietet Riverside aber auch ein umfangreiches Sportangebot. Für $70 im Quartal kann man das Recreation Center der UCR besuchen, ein Fitness Studio mit unbegrenzten Möglichkeiten. Es gibt verschiedene Fitness- und Aerobic-Kurse, Cardiogeräte und Laufbänder sowie Geräte und Hanteln. Außerdem konnte man Squash, Tennis, Badminton, Basketball, Volleyball, Baseball, Softball und vieles mehr auf den Innen- und Außenplätzen spielen. Das Schwimmbad wurde zu meiner Zeit gerade saniert, wird aber in wenigen Monaten fertig gestellt. Auch wenn man es kaum glauben möchte, aber die amerikanischen Studenten sind das sportlichste Volk, das ich je gesehen habe. Neben der Möglichkeit der sportlichen Betätigung bietet das Recreation Center aber auch eine tolle Gelegenheit mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen.

Am Wochenende findet in der jeweiligen Saison immer die Spiele der Unimannschaften in Baseball, Softball oder Basketball statt. Mit Studentenausweis kann man schon für $5 zu diesen Spektakeln gehen und live sehen, wie motiviert und begeistert die Amerikaner diese Sportarten ausüben.

Verfasst von: carocalifornia | Mai 15, 2012

Erfahrungsbericht 2/4: Das Studium

Das Studium an der UCR startete mit einer informativen und netten Einführungsveranstaltungen. Hier wurde uns alles erklärt wie beispielsweise das Einschreibeverfahren für die Vorlesungen oder die Klausurenregelungen. Für mich als „extension student“ standen zwei Varianten von Vorlesungen zur Verfügung: die auf dem Main Campus gemeinsam mit den amerikanischen Studenten oder die im Extension Center, die überwiegend abends stattfinden und vor allem internationale Studenten und Berufstätige ansprechen. Die Vorlesungen am Main Campus sind für die meisten Austauschstudenten die attraktiveren, da man so mit den Einheimischen in Kontakt kommt und das amerikanische Unileben richtig kennen lernen kann. Die Vorlesungen finden meistens zwei bis dreimal die Woche zu je zwei Unterrichtsstunden statt und erfordern wegen regelmäßigen Hausarbeiten, Midterms, Projekten und dem Final Exam relativ viel Zeitaufwand. Thematisch sind sie allerdings für die meisten deutschen Austauschstudenten nicht zu schwierig und mit guten Leistungen verbunden. Die Vorlesungen im Extension Center sind etwas persönlicher, da sie in kleinen Gruppen stattfinden und sie fördern den Kontakt zwischen den internationalen Studenten. Die Dozenten sind nicht wie am Main Campus normale Universitätsprofessoren, sondern kommen alle aus der freien Wirtschaft. Dadurch sind die Vorlesungen sehr praxisnah und es werden viele Case Studies behandelt. Auch hier stehen Midterm, Hausarbeiten, Projekte und das Final Exam an, allerdings ist der Aufwand deutlich weniger als bei den meisten Campus-Kursen. Ich hatte im Endeffekt nur Extension-Kurse, da das Einschreibeverfahren bei den Campus-Kursen nicht so einfach ist. Zuerst muss der lesende Professor deine Anwesenheit erlauben und daraufhin entscheidet der Fachbereichsdekan, ob man in die gewünschte Vorlesung kommt. Ich hatte das große Pech und wurde für alle Campus-Kurse abgelehnt, da sie alle schon seit Monaten voll waren. Das Einschreibeverfahren bei den Extension-Kursen dagegen ist sehr simpel, nach dem Ausfüllen eines Formulars ist man direkt eingeschrieben. Im Nachhinein war ich sehr zufrieden mit den Extension-Kursen, da sie mir viele Einblicke in die amerikanische Wirtschaftswelt gegeben haben und mir anschauliche Praxisbeispiele aufgezeigt haben.

Die Kurse an der UCR – sowohl die am Campus als auch im Extension Center – erfordern fast alle den Kauf von teuren Textbüchern. Wenn man diese im campuseigenen Shop kauft, können sie am Ende des Auslandssemesters meistens für fast den gleichen Preis wieder zurück verkauft werden. Allerdings gibt es keine Garantie für diese Buy-Back-Aktionen. Ich habe für die meisten Vorlesungen eine internationale oder indische Version über www.amazon.com oder www.abebooks.com bestellt. Bücher, die sonst über $100 kosten, bekommt man auf diesen Seiten für $10 bis $40, allerdings lassen sich diese Versionen nicht mehr zurück verkaufen am Ende des Auslandssemesters.

Die Midterms und Final Exams bestehen in den meisten Fällen aus multiple-choice-Fragen oder True/False-Aussagen. In einigen Vorlesungen war es sogar erlaubt seine Notizen oder das Textbuch zu benutzen. Generell kann ich sagen, dass der Schwierigkeitsgrad nicht allzu hoch ist (hängt natürlich auch immer vom Vorlesungsfach und dem Dozenten ab), man sich aber trotzdem gut vorbereiten muss und schon allein durch die englische Sprache sehr konzentriert zuhören sollte. Außerdem ist der Aufwand meistens deutlicher höher als in Deutschland, da jede Woche Tests oder Abgaben anstehen, die in der Vorbereitung Zeit erfordern.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UCR wirklich sehr serviceorientiert sind. Ich hatte am Anfang viele Fragen und Anliegen und mir wurde stets freundlich weitergeholfen. Auch wenn das Einschreibeverfahren für die Campus-Kurse noch nicht reibungslos verläuft und es sicherlich noch einige Optimierungsmöglichkeiten gibt, empfinde ich die UCR als wirklich gute Hochschule und ich bin froh, mein Auslandssemester dort verbracht zu haben.

Verfasst von: carocalifornia | Mai 15, 2012

Erfahrungsbericht 1/4: Vorbereitung auf das Auslandssemester

Im Nachhinein möchte ich noch einmal alles Organisatorische rund ums Auslandssemester Revuée passieren lassen und Euch daran teilhaben. Ich glaube jeder hat während meines Blogs gemerkt, dass ich ein Auslandssemester an der UCR absolut empfehlen kann :)

Im ersten Teil meines Erfahrungsberichts möchte ich gerne auf die Vorbereitung eingehen:

Ich absolviere ein duales Studium an einer privaten Fachhochschule in Brühl. Glücklicherweise war in dessen Studienverlauf ein Auslandssemester integriert, welches ich an einer Hochschule meiner Wahl absolvieren durfte. Ich habe mich für die University of California Riverside (UCR) entschieden, da sie einen hervorragenden Ruf unter den staatlichen Universitäten in den USA genießt und ein Trimesterprogramm anbietet, welches zu meinem Studienmodell in Deutschland passt. Die Organisation meines Auslandssemesters lief über das International Institute for Asia Pacific Studies, eine Agentur die bei Semesteraufenthalten in den USA, Australien, Neuseeland, Japan, China, Singapur und Kanada unterstützt. Meine Bewerbungsunterlagen wurden durch das Institut direkt an die UCR gesendet und jegliche Korrespondenz konnte so einfach und problemlos gestaltet werden.

Die UCR bietet universitätseigene Wohnheime, darüber hinaus stehen ein University Village und einige Apartmentanlagen zur Verfügung. Die meisten dieser Wohnmöglichkeiten kann man schon von Deutschland aus mieten, sodass man nach Ankunft in den USA sofort sein neues Zuhause beziehen kann. Die Monatsmieten belaufen sich ja nach Objekt und Entfernung zum Campus bei ca. $700 – $1000 im Monat. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung für diese Einrichtungen. Ich habe mich für die etwas risikoreichere Variante entschieden und bin zuerst in einem Hotel untergekommen, um vor Ort nach einer geeigneten Wohnmöglichkeit zu suchen. Über die Internetseite www.craigslist.com oder www.roommates.com findet man viele geeignete WG-Zimmer und Apartments und  innerhalb weniger Tage hatte ich mein neues Zuhause schon gefunden. Es war ein Zimmer in einem Haus, das bloß einige Minuten von der Universität entfernt lag. Die Mieten für solche WG-Zimmer in privaten Häusern variieren zwischen $500 und $900 im Monat (je nach Ausstattung).

Neben der Wohnungssuche standen noch die Visabeschaffung und die Buchung der Flüge auf meinem Vorbereitungsprogramm. Für das Visum für die USA musste ich zum Konsulat nach Frankfurt fahren, alternativ stehen auch Berlin und München zur Verfügung. Die Homepage http://www.usvisa-germany.com/germany/ hilft sehr genau bei der Abwicklung des Visumantrages. Ich habe mich im Dezember auf der Homepage für einen Termin in Frankfurt angemeldet, konnte im Januar zum Konsulat fahren und hatte schon einige Wochen später mein fertiges Visum in den Händen. Es verlief alles unkompliziert, da ich alle notwendigen Dokumente mitgebracht und alle Angaben erfüllt hatte.

Meine Flüge für die USA habe ich bereits im November gebucht, somit fast 5 Monate im Voraus. Ich habe im Reisebüro STA Travel gebucht, die vor allem für Studenten preisgünstige Angebote anbieten. STA Travel hat darüber hinaus auch eine Auswahl an Mietwagen und Hostels und eine gute Reiserücktrittversicherung. Bei den meisten Fluglinien gilt die Beschränkung von 23kg pro Person bei der Gepäckaufgabe. Für den Hinflug empfiehlt es sich mit dieser Grenze hinzukommen und beim Rückflug – wo sich dann vielleicht einiges mehr angehäuft hat durch die wundervollen Einkaufsmöglichkeiten in den USA – kann man ein zusätzlichen Gepäckstück anmelden. Ich bin mit British Airways geflogen und konnte das zweite Gepäckstück online anmelden, sodass ich sogar 20% Rabatt bekommen habe. Aber auch bei einigen anderen Fluggesellschaften ist die Gepäckbestellung oder auch die Sitzplatzwahl online möglich.

Als letzter Vorbereitungspunkt habe ich mir einige Dollar an meiner Bank umtauschen lassen. Das ist unkompliziert und man reist direkt mit ein wenig Bargeld ein. Ansonsten sollte man sich über Partnerschaften seiner Bank informieren. Die Deutsche Bank kooperiert beispielsweise mit der Bank of America und somit kann man sowohl mit EC-Karte als auch mit der Kreditkarte kostenfrei Geld abholen. Einige andere Banken garantieren oft kostenfreie Bargeldabnahme im Ausland mit der Kreditkarte, allerdings hat das bei den meisten nur an der CHASE-Bank tatsächlich funktioniert. Diese Bank ist daher meine persönliche Empfehlung. Es ist außerdem wichtig, dass das Kartenlimit hoch angesetzt wird, da die Studiengebühren vor Ort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden müssen. Außerdem ist das Tageslimit am Geldautomat zu beachten, dass je nach Bank zwischen $200 und $600 angesetzt ist.

Nach all diesen Überlegungen und Planungen stand dann nur noch Kofferpacken und Verabschieden auf meinem Programm und mein lang ersehntes Auslandssemester konnte endlich beginnen!

Verfasst von: carocalifornia | Juni 24, 2010

New York, New York!

Nun sitze ich am Flughafen und in einer Stunde geht mein Flieger Richtung Heimat. Damit ist mein Auslandssemester und eine unwahrscheinliche aufregende und spannende Zeit vorüber. Aber kommen wir zunächst zu den letzten Tagen in New York. Bis wir dort ankamen hatten wir nämlich noch einige Aufregungen. In unserer letzten Nacht in San Francisco ging um 1h der Feueralarm los und wir mussten alle unsere Hotelzimmer räumen. So saßen wir nachts, total aufgewühlt und in Schlafanzügen in der Lobby während Feuerwehrmänner in ihrer vollen Ausrüstung – bewaffnet mit Axt – durch das Hotel liefen. Schließlich stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Aber wir waren ganz schön aufgeregt und ängstlich gewesen.

So kamen wir nach diesem Abenteuer pünktlich am Samstagnachmittag nach New York City. Wir fuhren mit einem Airport-Shuttle bis zum Hotel, was direkt am Times Square gelegen ist. Die Top-Lage macht sogar die wirklich unnormal kleinen Zimmer wieder gut. Wir wanderten sofort los und gingen über den Broadway und am Times Square entlang und ließen uns schließlich bei TGI Friday nieder, um die letzten aufregenden Tage zu verarbeiten. Mein erster Eindruck von NY war genauso wie erwartet – einfach nur geil! Ich habe mich sofort wohl gefühlt und war total angetan von den Menschen, Lichtern, Straßen, etc. Voller Freude blickte ich auf die kommenden Tage in dieser Weltmetropole.

Obwohl wir nur einige Tage in New York hatten, haben wir uns fest vorgenommen alle wichtigen Sehenswürdigkeiten mitzunehmen. So besichtigen wir das Empire State Building und die Freiheitsstatue, wir spazierten durch den Central Park (mit Ruderbootfahrt und Kutschfahrt!) und  gingen die 5th Avenue entlang und bestaunten die vielen schicken Geschäfte und Boutiquen. Sehr eindrucksvoll war auch der Spaziergang durch Financial District, wo wir auf die große Baustelle blickten, die den Wiederaufbau des World Trade Centers demonstrierte. Außerdem schlenderten wir über die Brooklyn Bridge mit tollem Blick auf Manhatten, spazierten durch Chinatown und Little Italy und machten eine Stadtführung mit einem echten New Yorker durch das In-Viertel SOHO.

In diesen wenigen Tagen habe ich einen umfassenden und vielseitigen Eindruck von New York gewonnen. Ich habe mich sofort in diese Stadt gelebt, mich wohl gefühlt und super zurecht gefunden. Diese Mischung aus Big City Feeling und dem Central Park mittendrin ist einfach unbeschreiblich schön und man kann der Stadtluft problemlos entfliehen und steckt sofort im Grünen. Ich kann schon verstehen warum so viele Stars und Sternchen nach New York kommen.

Nun freue ich mich auf Zuhause und Euch alle wiederzusehen. Ich blicke auf unvergessliche Monate zurück, die ich nie vergessen werde. Ich danke Euch allen fürs fleißige Lesen und die vielen lieben Grüße und Kommentare. Der Blog hat mir viel Freude bereitet, aber nun freue ich mich umso mehr, mit Euch wieder persönlich kommunizieren zu können! Eure Caro :)

Verfasst von: carocalifornia | Juni 19, 2010

California Roadtrip

Ich schreibe heuten meinen letzten Blogeintrag aus Kalifornien…ein wirklich komisches Gefühl. Aber dafür hatte ich eine unglaublich coole letzte Woche. Ich hab all meine Klausuren geschrieben, Hausarbeiten abgegeben und Präsentationen gehalten und schließlich war die Uni zu Ende und ich konnte Robin am Flughafen abholen. Das lang ersehnte Wiedersehen war endlich gekommen. Sofort starteten wir ein straffes Programm voll mit Sightseeing.

Es ging nach San Diego zu SeaWorld, zu den Universal Studios nach Hollywood, ein Strandtag am Huntington Beach mit WM-Gucken stand auf dem Programm sowie Sightseeing in Los Angeles. Wir erlebten eine tolle Zeit und es war super, Robin alles in Riverside und Umgebung zeigen zu können. Danach starteten wir unseren Roadtrip auf dem Pacific Coast Highway Richtung Norden mit unserem coolen roten Dodge Charger! Wir besichtigten einige Örtchen auf dem Highway No.1 wie beispielsweise Santa Barbara, Santa Cruz und Carmel-by-the-sea. Es war super Wetter und toller Sonnenschein – so liebt man Kalifornien.

Als besonders Highlight stand unterwegs der Besuch des Yosemite Nationalparks an. Die Mischung aus grünen Wäldern, riesigen Granitfelsen und sagenhaften Wasserfällen macht diesen Nationalpark so unbeschreiblich eindrucksvoll. Wir picknickten vor schäumenden Wasserfällen und genießten einen Tag voll ganz besonderer Natur. Weiter ging‘s dann Richtung San Francisco, wo wir heute unseren letzten Tag in Kalifornien verbrachten. Wir fuhren zur Golden Gate Bridge, die mich ja schon vor einigen Wochen in ihren Bann gezogen hat. Außerdem fuhren wir mit der legendären Cable Car und schlenderten über den Union Square und am Pier 39 entlang. Abends ließen wir die aufregende Woche auf den Spuren von Forest Gump bei Shrimps und Fisch im berühmten Restaurant “Bubba Gump Shrimps” ausklingen.

Nun liege ich im Hotelzimmer in San Francisco und neben mir stehen all meine Taschen und Koffer fertig gepackt für den Flug nach New York. Ich freue mich auf alles, was nun kommen wird und natürlich auf Zuhause. Aber trotzdem werde ich traurig sein, dass Morgenfrüh die Zeit in Kalifornien vorüber geht. Es war wirklich eine einmalige und unbeschreibliche Zeit hier, die ich niemals mehr missen möchte. Ein letztes Mal werdet Ihr nur noch von mir hören und dann mit brandneuen Impressionen aus New York City. Bis dahin alles Liebe, Eure Caro aus California!

Verfasst von: carocalifornia | Juni 8, 2010

Vegas die Zweite

Bei meinem letzten Trip nach Las Vegas konnte ich zwar schon viel sehen, allerdings nicht alles. Daher stand schnell fest, dass wir noch ein weiteres Mal in diese schrille Stadt wollten. Wir buchten daher relativ früh über eine Blind-Booking-Agentur und landeten im neuen, hochmodernen 5-Sterne-Hotel ARIA mitten auf dem Las Vegas Strip. So ging es am letzten Freitagmorgen um halb 8 los Richtung Nevada. Dort erreichten wir schnell unsere bisherige Höchsttemperatur: 103° Grad Fahrenheit, was ca. 40°Grad Celsius entspricht. Wir checkten nach unserer Ankunft sofort im Hotel ein, welches einfach nur traumhaft war. Alles war noch neu und sehr modern ausgestattet. In unserem Zimmer konnten wir über den Fernseher die Lichteinstellung programmieren und wann die Vorhänge aufgehen sollten einstellen, natürlich gab es Musik, Filme und TV-Programm. Das Badezimmer übertraf allerdings alles. Eine riesengroße Badewanne und Dusche abgeteilt vom restlichen Badezimmer – einfach nur geil :)

Danach machten wir uns auf an den wunderschönen Pool. Alles voll mit Palmen, coole Musik und sogar noch viele freie Liegen. Somit relaxten wir erstmal einige Stunden am kühlen Pool und entspannten uns von der Autofahrt und dem Stress der letzten Wochen. Danach haben wir uns für den Abend fertig gemacht und gestylt und es ging auf den Las Vegas Boulevard. Wir haben uns eine Piratenshow auf einem Schiff mitten auf dem Strip angeschaut und später die legendären Wasserspiele vor dem Bellagio-Hotel. Zu späteren Stunde ging es in unseren hoteleigenen Club und wir tanzten bis wir nicht mehr konnten. Dann ging es in die schönen bequemen Betten unseres Hotelzimmers und Schlafen war angesagt.

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem Brunch im Bellagio. Für $23 gab es dort alles was das Herz begehrt – ich habe noch nie eine solche Auswahl gesehen und alles was ich probieren konnte, war unglaublich lecker. Voll gestopft ging es danach wieder an unserem Pool, wo wir bis abends die Hitze und Sonne genießen wollten. Die meiste Zeit habe ich allerdings im Wasser verbracht, da es sonst kaum auszuhalten ist. Am Abend machten wir uns dann wieder auf nach Riverside und ein weiteres tolles Wochenende in Las Vegas ging zu Ende.

Am Sonntag stand allerdings ein weiterer Ausflug auf unserem Programm. Wir wollten den Tag am Lake Elsinore verbringen, ein nahe gelegener See. Auch in Riverside knallt die Sonne mittlerweile richtig extrem und wir haben meist um die 98° Grad Fahrenheit, kombiniert mit einem heißen Wind, der wie ein Haartrockner in dein Gesicht bläst. Daher haben wir nach einigen Stunden den Rückweg angebrochen und uns für den Abend einen kühlen Kinobesuch ausgesucht. Wir kochten gemeinsam mit den anderen Mädels und gingen danach in den neuen Kinofilm “Killers”. Und somit nahm mein letztes richtiges Wochenende in Riverside sein Ende.

Nun stehen meine Klausuren und Präsentationen an. Zwei Präsentationen und eine Klausur habe ich schon erfolgreich hinter mich gebracht und auch für die kommenden habe ich ein gutes Gefühl. Die letzten Tage hier gehen somit noch mit Lernen und Uni vorbei, bis dann in 2 Tagen Robin hier ist. Ich kann es gar nicht mehr abwarten!!! Dann gibt es wie immer mehr von meinen Erlebnissen hier. Bis dahin alles Liebe und bis ganz bald schon wieder in Deutschland!

Verfasst von: carocalifornia | Juni 2, 2010

Mama & Papa zu Besuch und Bergbesteigung

Das letzte Wochenende war mal wieder voll gepackt mit tollen und aufregenden Erlebnissen. Am Donnerstagabend trafen meine Eltern in Riverside ein und ich konnte ihnen unser bescheidenes Häuschen und die Umgebung von Riverside zeigen. Freitagmorgen ging es früh los zur ersten Sightseeing-Runde nach Los Angeles. Wir starteten in Santa Monica, dem berühmten Standabschnitt mit Riesenrand und Kirmes. Besonders interessant für meinen Papa war hier das Ende der Route 66, was sich mitten auf dem Pier befindet. Danach ging es nach Hollywood. Wir fuhren durch Beverly Hills, vorbei am Haus von Leonardo DiCaprio, Paris Hilton und Halle Berry über den Sunset Boulevard bis hin zum Walk of Fame. Hier wurden die obligatorischen Fotos vor den Handabdrücken berühmter Persönlichkeiten wie Marilyn Monroe, Silvester Stalone und Donald Duck geschossen :) Weiter ging es zum Venice Beach, der vorallem durch sein am Stann gelegenes Open-Air-Fitness-Studio und die vielen Sportangebote bekannt ist. Bei untergehender Sonne fuhren wir den Highway No. 1 Richtung Süden, bis wir schließlich in Manhatten Beach in einem schicken Restaurant einkehrten.

Am Samstagmorgen sollte es genau so früh wie am Vortag losgehen mit dem Sightseeing Programm Numer 2. Diesmal ging es nach San Diego. Dort besichtigen wir u.a. die USS Miday, einen Flugzeugträger der United States Navy, der im Zweiten Weltkrieg, im Vietnam- und im Zweiten Golfkrieg diente. Es war interessant die ganzen Flugzeuge auf dem Flight Deck anzuschauen, man konnte viele Jets betreten und auch tolle Eindrücke von der Kapitänskabine bekommen. Ein wirklich sehr spannender Ausflug. Abends ging es zum Baseball in den Petco Park in San Diego, die San Diego Padres traten gegen die Washington Nationals an. Baseball wird zwar sicherlich nicht meine neue Lieblingssportart, aber es war trotzdem interessant ein solches Spiel einmal live mitzuerleben. Ich habe sogar einen Ball gefangen :) Der Ausflug war somit ein voller Erfolg.

Am Sonntag starteten meine Eltern und ich mit einem ausgiebigen Frühstück bestehend aus Pancakes und Co. in den Tag. Danach stand die Verabschiedung an, denn meine Eltern fuhren weiter zum Grand Canyon während ich den Tag am Huntington Beach verbringen wollte. Mittlerweile ist das Wetter auch richtig “kalifornisch” mit durchschnittlich 30°Grad und ich habe schon an Bräune gewonnen :) Am Sonntagabend beendeten wir dieses aufregende Wochenende mit einem weiteren Highlight: Wir gingen ins Kino und sahen Sex and the City 2 – wirklich super lustig und schön. Wir Mädels waren begeistert.

Am Montag stand etwas Unikram auf unserem Programm, da ja schon bald die Finals und Endpräsentationen anstehen. Aber danach ging es an den Pool, um etwas zu entspannen. Ein sehr guter Mix :) Abends stand allerdings dann die schwierigste Aufgabe seit wir hier sind auf dem Programm: Wir wollten einen Berg besteigen. Ich weiß nicht, wer genau auf diese Idee gekommen ist, aber um 18.00 Uhr abends standen wir alle bereit und um 18.15 Uhr bereuten wir diese Entscheidung bereits. Die Bergbesteigung war weniger lustig, sondern vielmehr super anstrengend und es ging steile und widerspenstige Stellen hinauf. Trotzdem legten wir den Weg in Rekordzeit hin und waren froh, als wir oben waren. Runter stellte sich danach jedoch als noch schwieriger heraus, da es so rutschig war. Aber nach all den Mühen und Anstrengungen waren wir richtig stolz auf uns!!

Jetzt steht die vorletzte Uniwoche an und in 8 Tagen ist Robin schon hier. Bis dahin muss ich noch einiges für die Uni tun und dann ist es auch schon vorbei. Dieses Wochenende steht allerdings erstmal Vegas an, Ihr werdet also nochmal von mir hören. Bis dahin alles Liebe und wie immer hier noch ein paar Impressionen vom Wochenende:

Verfasst von: carocalifornia | Mai 26, 2010

San Francisco

Am letzten Wochenende habe ich ein Highlight meines Auslandssemesters erlebt: San Francisco! Es war Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Momenten in dieser coolen Stadt war ich vollkommen begeistert. Allerdings gab es noch ein paar Hürden, bevor wir in SF ankamen. Also beginne ich erstmal beim Anfang…

Nach dem Wochenende in Santa Barbara hatten wir Probleme mit unserem Auto. Das Lenkrad vibrierte und schlackerte sehr stark und auch die Geräuchkulisse war auch unnormal laut. Daher wollten wir vor dem langen Trip nach SF lieber einen Autotausch bei Alamo wagen. So starteten wir am Freitagmorgen um 7 Uhr von Riverside Richtung Los Angeles Airport zu unserer Autovermietung. Nach einigen Diskussionen wurden wir zwei Stufen upgegraded und fahren nun einen schönen roten Pontiac G6 – hat sich also schon mal gelohnt. Dann ging es auf den Pacific Coast Highway, den sogenannten Highway No. 1. Wir hatten das Wetter auf unserer Seite und fuhren stundenlang an der Pafizikküste bei strahlendem Sonnenschein. Es war wunderschön. Zwischendurch stoppten wir am Wasser und beobachteten Seeelefanten, schöne Strandabschnitte und die klitzernde Sonne auf dem Meer. Nach 13 Stunden Fahrt, kleineren Zwischenstopps und einem Autotausch kamen wir um 23 Uhr in unserem Hotel in San Francisco an.

Hier stand die nächste Überraschung an. Unser Hotel lag mitten in Downtown, in der Nähe des Union Squares und Chinatown auf einer Partymeile. Es gab weder eine Lobby noch einen Aufzug. Das Hotel hatte noch nicht mal ein Schild draußen hängen, damit man es identifizieren kann. Man ging eine alte, lange Treppe hinauf  und stand plötzlich im Flur eines alten Gebäudekomplex, der direkt über einer Disco lag. Der Besitzer war freundlich, die Zimmer sauber und die Lage optimal zum Sightseeing – was will man also mehr. Der Bass der Discoboxen und die Lautstärke auf den Straßen sollte uns schließlich nicht stören. So gingen wir todmüde und begeistert vom ersten Eindruck der Stadt ins Bett.

Am nächsten Morgen stand die Besichtigung von Alcatraz auf dem Programm. Wir fuhren mit der Fähre zur Insel und konnten mit einer Audioführung (gesprochen von ehemaligen Insassen und Wärtern) das einstige Hochsicherheitsgefängnis erkunden. Es war wirklich spannend und aufregend dort auf den Spuren von Al Capone und Co. durch alte Zellen, lange Gänge und verwinkelte Ecken zu wandern. Danach ging es durch das Hafenviertel Fishermans Wharf, eine der beliebtesten Touristenattraktionen in San Francisco. Abends habe ich mich mit meinen Eltern getroffen, die schon etwas früher in San Francisco ankamen als erwartet. Mich erwartete ein freudiges Wiedersehen, es war wirklich schön wieder etwas Zeit mit der Familie zu verbingen. Wir sind gemeinsam im Hard Rock Cafe essen gegangen, was für mich immer wieder ein Highlight ist :)

Den nächsten Tag habe ich gemeinsam mit meinen Eltern verbracht. Wir sind zur Golen Gate Bridge gefahren, durch die kurvigste Straße der Welt gecruist, Cable Car gefahren und durch Chinatown, Union Square und Downtown gewandert. SF hat wirklich so viel zu bieten und jede kleinste Ecke hat ihren Charme und ihre besonderen Stellen. Ich habe so viel fotografiert, um all diese besonderen Momente festzuhalten. Abends haben wir das wunderschöne Wochenende in einem kleinen Italiener ausklingen lassen. Am Montagmorgen ging es dann wieder zurück nach Riverside. Diesmal sind wir nicht an der Küste entlang gefahren und kamen “schon” 8 Stunden später an. Ein weiteres wunderschönes Wochenende mit vielen spannenden und interessanten Eindrücken ging somit vorbei. Jetzt verbleiben mir noch zwei Wochen in Riverside, dann geht es zum letzten Roadtrip mit meinem Freund, bevor der Flieger nach New York geht. Es wird also noch einiges passieren und Ihr werdet wie immer informiert. Bis dahin alles Liebe! Eure Caro

Verfasst von: carocalifornia | Mai 18, 2010

L.A. & Santa Barbara

Nach einer kleinen Schreibpause melde ich mich heute wieder mit dem Bericht der letzten zwei Wochen. Es ist wie immer viel passiert und ich habe einiges zu erzählen, also los gehts!

Letztes Wochenende hatten wir leider Freitag und Samstag Vorlesungen und konnten daher keinen großen Trip unternehmen. Aber es gibt ja auch hier in der Gegend mehr als genug zu erleben. Am Freitag sind wir zum Huntington Beach gefahren, ein wirklich schöner großer Sandstrand in der Nähe von Newport Beach. Dieser Strandabschnitt ist vor allem für seine atemberaubenden Wellen bekannt und daher ein Paradies für Surfer. Am Samstag sind wir nach der Vorlesung zu einer Poolparty in Riverside gefahren. Dort gab es Jacuzzis, Barbecue, laute Musik, verrückte Amerikaner und das ein oder andere Bierchen. Also eine typisch amerikanische Hausparty – wie immer sehr unterhaltsam und witzig! Sonntag ging es dann zum Sightseeing nach Los Angeles. Wir sind über den Walk of Fame gewandert und haben die Handabdrücke von Eddie Murphy, Mickey Mouse und Co. gesehen. Überall auf der Straße waren verkleidete Marilyn Monroes, Michael Jacksons, Badmans, Spidermans und jede Menge mehr.

Danach ging es weiter zum Hollywood Zeichen. In unserem Reiseführer wurde eine Stelle angepriesen, von der man ganz nah an das Zeichen heran fahren kann. Da wollten wir also unbedingt hin – leider waren wir nicht die einzigen. Eine kleine enge Straße in den Beverly Hills führte uns zu diesem besonderen Plätzchen und es wurde zwischendurch ganz schön eng mit dem Gegenverkehr. Aber wir haben es trotzdem geschafft und unser Schnappschuss vom Hollywood Zeichen war im Kasten! Weiter dann zum berühmten Rodeo Drive, wo sich alles tummelt, was Rang, Namen und Glamour hat. Die lange Straße ist wunderschön angelegt und voll von Luxusboutiquen wie Gucci, Versace, Hermes, Mont Blanc, …

Einen letzten Abstecher machten wir dann am Griffith Observatory. Dieser Ort ist einigen vielleicht aus dem Film “Denn sie wissen nicht, was sie tun” bekannt und wird mit einer Statue von James Dean geschmückt. Ansonsten bietet das Observatorium einen unglaublichen Blick über ganz L.A. Wir haben hier den Sonnenuntergang beobachtet, was wirklich sehr schön aussah. Später in der Nacht bietet dieser Platz auch tolle Ausblicke auf den Sternenhimmel, was wir allerdings aus kältetechnischen Gründen nicht wahrnehmen konnten. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es leider immer sehr kalt..

Nach diesen tollen Erlebnissen am Wochenende stand uns eine gewöhnliche Uni-Woche bevor. Es gab einige Tests und viel zu tun, daher war ich ziemlich eingespannt. Freitag sollte dennoch sofort das Wochenende eingeläutet werden mit einem Besuch im Achterbahnpark “SixFlags Magic Mountain”. Dieser Achterbahnpark besteht aus rund 20 Achterbahnen, die sich tatsächlich alle irgendwie toppen. Die größte Holzachterbahn der Welt namens Colossus kennen einige vielleicht aus dem Fernsehen. Aber der Park hat noch viel bessere Attraktionen zu bieten: Achterbahn im Stehen, fünfdimensional, frei-liegend, die größten Höhenunterschiede und Geschwindigkeiten, die es nur gibt und noch so viel mehr! Ich hatte selten einen solchen Adrenalinkick wie im SixFlags… es war einfach nur super!

Samstag und Sonntag ging es dann nach Santa Barbara, eine Stadt am Highway No. 1 mit mediteranem Flair, altspanischem Stil und wildem Strandleben. Dieses Örtchen hat es mir sofort angetan. Die gesamte Atmosphäre war sehr positiv und man hat sich sofort wohl gefühlt. Nachdem wir den Samstag mit Sightseeing verbracht hatten, ging es Sonntag mit einem Boot raus aufs Meer zum Whale Watching. Uns stand eine 4,5 stündige Bootstour auf dem Pazifik bevor. Leider hatte das Wetter nicht so mitgespielt und es war ziemlich kalt, ansonsten hatten wir das Glück aber vollkommen auf unserer Seite. Wir haben 6 Buckelwale, 20 Schweinswale, 12 Delphine und Hunderte von Seelöwen gesehen. Einfach unglaublich! Die Delphine und Wale sind richtig lange neben unserem Boot geschwommen und haben sich immer wieder sehen lassen. Wir sind dann zu einer Insel gefahren, wo überall Seesterne hingen, auch wirklich sehr schön! Aber ein riesiges Highlight stand noch bevor. Auf einmal war die ganze Crew aufgeregt und alle sind ans Deck gelaufen, denn plötzlich kamen4 Orca-Wale aus dem Wasser geschossen. Die Orcas sind bestimmt eine halbe Stunde mit unserem Boot geschwommen und immer wieder aufgetaucht. Selbst die meisten Crew Mitglieder haben noch keine Orcas gesehen, da es aufgrund ihrer immensen Geschwindigkeit sehr schwierig ist, ihnen zu folgen. Wir hatten also wirklich großes Glück. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. Diese Tiere sind so faszinierend und sie live in ihrer freien Wildbahn zu sehen war unglaublich beeindruckend!

Mit diesen unbeschreiblichen Eindrücken ging ein weiteres tolles Wochenende meines Auslandssemesters vorbei. Langsam neigt sich meine Zeit schon dem Ende entgegen, und so schön hier auch alles ist, freue ich mich natürlich auch sehr auf Zuhause. Nächstes Wochenende steht ein Trip nach San Francisco an, wo ich auch auf meine Eltern treffen werde, die dann selbst durch Kalifornien reisen. Darauf freue ich mich schon besonders. Nächste Woche wird es also neue Berichte mit neuen Abenteuern aus Kalifornien geben. Bis dahin alles Liebe, Eure Caro :)

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