Nach einer kleinen Schreibpause melde ich mich heute wieder mit dem Bericht der letzten zwei Wochen. Es ist wie immer viel passiert und ich habe einiges zu erzählen, also los gehts!
Letztes Wochenende hatten wir leider Freitag und Samstag Vorlesungen und konnten daher keinen großen Trip unternehmen. Aber es gibt ja auch hier in der Gegend mehr als genug zu erleben. Am Freitag sind wir zum Huntington Beach gefahren, ein wirklich schöner großer Sandstrand in der Nähe von Newport Beach. Dieser Strandabschnitt ist vor allem für seine atemberaubenden Wellen bekannt und daher ein Paradies für Surfer. Am Samstag sind wir nach der Vorlesung zu einer Poolparty in Riverside gefahren. Dort gab es Jacuzzis, Barbecue, laute Musik, verrückte Amerikaner und das ein oder andere Bierchen. Also eine typisch amerikanische Hausparty – wie immer sehr unterhaltsam und witzig! Sonntag ging es dann zum Sightseeing nach Los Angeles. Wir sind über den Walk of Fame gewandert und haben die Handabdrücke von Eddie Murphy, Mickey Mouse und Co. gesehen. Überall auf der Straße waren verkleidete Marilyn Monroes, Michael Jacksons, Badmans, Spidermans und jede Menge mehr.
Danach ging es weiter zum Hollywood Zeichen. In unserem Reiseführer wurde eine Stelle angepriesen, von der man ganz nah an das Zeichen heran fahren kann. Da wollten wir also unbedingt hin – leider waren wir nicht die einzigen. Eine kleine enge Straße in den Beverly Hills führte uns zu diesem besonderen Plätzchen und es wurde zwischendurch ganz schön eng mit dem Gegenverkehr. Aber wir haben es trotzdem geschafft und unser Schnappschuss vom Hollywood Zeichen war im Kasten! Weiter dann zum berühmten Rodeo Drive, wo sich alles tummelt, was Rang, Namen und Glamour hat. Die lange Straße ist wunderschön angelegt und voll von Luxusboutiquen wie Gucci, Versace, Hermes, Mont Blanc, …
Einen letzten Abstecher machten wir dann am Griffith Observatory. Dieser Ort ist einigen vielleicht aus dem Film “Denn sie wissen nicht, was sie tun” bekannt und wird mit einer Statue von James Dean geschmückt. Ansonsten bietet das Observatorium einen unglaublichen Blick über ganz L.A. Wir haben hier den Sonnenuntergang beobachtet, was wirklich sehr schön aussah. Später in der Nacht bietet dieser Platz auch tolle Ausblicke auf den Sternenhimmel, was wir allerdings aus kältetechnischen Gründen nicht wahrnehmen konnten. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es leider immer sehr kalt..
Nach diesen tollen Erlebnissen am Wochenende stand uns eine gewöhnliche Uni-Woche bevor. Es gab einige Tests und viel zu tun, daher war ich ziemlich eingespannt. Freitag sollte dennoch sofort das Wochenende eingeläutet werden mit einem Besuch im Achterbahnpark “SixFlags Magic Mountain”. Dieser Achterbahnpark besteht aus rund 20 Achterbahnen, die sich tatsächlich alle irgendwie toppen. Die größte Holzachterbahn der Welt namens Colossus kennen einige vielleicht aus dem Fernsehen. Aber der Park hat noch viel bessere Attraktionen zu bieten: Achterbahn im Stehen, fünfdimensional, frei-liegend, die größten Höhenunterschiede und Geschwindigkeiten, die es nur gibt und noch so viel mehr! Ich hatte selten einen solchen Adrenalinkick wie im SixFlags… es war einfach nur super!
Samstag und Sonntag ging es dann nach Santa Barbara, eine Stadt am Highway No. 1 mit mediteranem Flair, altspanischem Stil und wildem Strandleben. Dieses Örtchen hat es mir sofort angetan. Die gesamte Atmosphäre war sehr positiv und man hat sich sofort wohl gefühlt. Nachdem wir den Samstag mit Sightseeing verbracht hatten, ging es Sonntag mit einem Boot raus aufs Meer zum Whale Watching. Uns stand eine 4,5 stündige Bootstour auf dem Pazifik bevor. Leider hatte das Wetter nicht so mitgespielt und es war ziemlich kalt, ansonsten hatten wir das Glück aber vollkommen auf unserer Seite. Wir haben 6 Buckelwale, 20 Schweinswale, 12 Delphine und Hunderte von Seelöwen gesehen. Einfach unglaublich! Die Delphine und Wale sind richtig lange neben unserem Boot geschwommen und haben sich immer wieder sehen lassen. Wir sind dann zu einer Insel gefahren, wo überall Seesterne hingen, auch wirklich sehr schön! Aber ein riesiges Highlight stand noch bevor. Auf einmal war die ganze Crew aufgeregt und alle sind ans Deck gelaufen, denn plötzlich kamen4 Orca-Wale aus dem Wasser geschossen. Die Orcas sind bestimmt eine halbe Stunde mit unserem Boot geschwommen und immer wieder aufgetaucht. Selbst die meisten Crew Mitglieder haben noch keine Orcas gesehen, da es aufgrund ihrer immensen Geschwindigkeit sehr schwierig ist, ihnen zu folgen. Wir hatten also wirklich großes Glück. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. Diese Tiere sind so faszinierend und sie live in ihrer freien Wildbahn zu sehen war unglaublich beeindruckend!
Mit diesen unbeschreiblichen Eindrücken ging ein weiteres tolles Wochenende meines Auslandssemesters vorbei. Langsam neigt sich meine Zeit schon dem Ende entgegen, und so schön hier auch alles ist, freue ich mich natürlich auch sehr auf Zuhause. Nächstes Wochenende steht ein Trip nach San Francisco an, wo ich auch auf meine Eltern treffen werde, die dann selbst durch Kalifornien reisen. Darauf freue ich mich schon besonders. Nächste Woche wird es also neue Berichte mit neuen Abenteuern aus Kalifornien geben. Bis dahin alles Liebe, Eure Caro
-
-
Hollywood Walk of Fame
-
-
Die Mädels vor Marilyn Monroe
-
-
Mit Mickey Mouse
-
-
Das Hollywood Zeichen
-
-
Hollywood Schnappschuss
-
-
Griffith Observatory
-
-
Sunset in L.A.
-
-
SixFlags Achterbahnpark
-
-
Adrenalin Pur!
-
-
Santa Barbara
-
-
Tierische Besucher am Pier
-
-
Hafen in Santa Barbara
-
-
Unser Boot
-
-
Kalifornische Seelöwen
-
-
Dick eingepackt auf dem Boot
-
-
Die ersten Delphine
-
-
Buckelwale
-
-
Die legendäre Schwanzflosse
-
-
Seelöwen an der Gesteinsinsel
-
-
Seesterne
-
-
Die Orca-Familie
-
-
Zufrieden wieder im Hafen
Letzte Kommentare